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Zwölf goldene Regeln für
den Tischtennis-Spieler
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Sei nie pünktlich am Treffpunkt. Denke an das
Glücksgefühl Deiner Kameraden, wenn Du, auch verspätet, doch noch
eintriffst.
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Komme bei Heimspielen erst dann in die Halle,
wenn die Tische aufgebaut sind. Beachte: Mannschaftsführer und Funktionäre
sollen auch etwas tun.
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Sei kein Modemuffel. Verhindere durch kreative
Sportkleidung ein einheitliches Bild der Mannschaft. Uniformen konntest Du
noch nie leiden.
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Bestreite den ersten Satz Deines Spiels stets
im Trainingsanzug. Aufwärmen vor dem Kampf kostet Kraft. Und wer vergeudet
diese schon nutzlos.
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Versuche nie, Aufschläge zu machen, die den
Regeln entsprechen. Es sind nur wenige, die korrekte Aufschläge
beherrschen. Warum solltest gerade Du zu den Auserwählten gehören?
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Betrachte einen Netzroller als ein von Gott
gewolltes, unabwendbares Ereignis. Der Versuch lohnt nicht, ihn noch zu
erreichen. Fluche lieber, das beruhigt!
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Denke immer daran, dass sich unermüdlicher
Einsatz nicht auszahlt und Dein Team überraschen könnte. Und wer liebt
schon Überraschungen?
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Wenn Du spielst, erwarte von Deinen Freunden
Anteilnahme und Beifall. Ist es zu Ende, ziehe Dich sofort zurück. Du
brauchst Ruhe.
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Halte Dich vom Schiedsrichteramt zurück. Bei
Deiner Spielstärke hast Du es nicht nötig, Domestikenarbeit zu leisten.
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Verlasse nach Deinem letzten Match sofort die
Halle und gehe duschen. Es ist ein erhebendes Gefühl, den anderen beweisen
zu können wie unabhängig man ist.
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Lasse kurz vor dem Wechseltermin verlauten, dass
Du Dich verändern willst. Vielleicht werden die Verantwortlichen (endlich)
wach und machen ein Angebot.
- Geschieht dies nicht, verlasse den Verein. Er hat Dich als Mitglied nicht
verdient.
( von Walter Mühlenhausen aus
WTTV-Daten,
Fakten, Informationen (Ausgabe Mai
1982) )
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